Der Holzspan
  Hobel
 
Der Hobel dient haubtsächlich der Oberflächenbearbeitung von Holz, um 
eine Ebene Oberfläche zu bekommen. Dabei ist das Hobeleisen im Hobel in einen definierten
Winkel eingespannt( der Winkel ist bei den verschiedenen Hobelarten unterschiedlich)

welches einen Span vom Holz ablöst.

Schrupphobel und Schlichthobel

Schrupphobel und Schlichthobel

Schrupphobel: Vor der Zeit der Maschinenhobel wurde der erste Arbeitsgang am sägerauhen Brett mit dem Schrupphobel durchgeführt. An alten Möbeln aus vorindustrieller Zeit können Sie noch an Rück- und Unterseiten die Spuren des gerundeten Schrupphobeleisens sehen.

Seine Nützlichkeit heute wird oft verkannt: die hohe und schnelle Spanabnahme erlaubt ein schnelles Nacharbeiten verbogener Bretter und Latten, ein Rustikaleffekt auf Flächen wird auf viel interessantere Weise erzielt als mit der Strukturbürste - ohne Staub und Lärm. Die Sohle ist zwar gerade, das Eisen jedoch gerundet. Der Schrupphobel hat eine Gesamtlänge von 240 mm und eine Eisenbreite von 33 mm! Der Schnittwinkel beträgt 45°. Der Hobelkörper ist aus Rotbuche. Üblicherweise kommt er mit einfachem Eisen, da die Sauberkeit der Oberfläche hier nicht im Vordergrund steht.

Schlichthobel: Schlichthobel sind Hobel mit Einfacheisen, d. h. sie haben keinen Spanbrecher, der bei anderen Hobeln dafür sorgt, daß der Span bei der Abnahme gebrochen wird. Durch das Brechen des Spans wird verhindert, daß - durch die Faserstruktur des Holzes bedingt - bereits vor der Hobelschneide die Fasern des Holzes angehoben werden, was beim Hobeln zu einer unsauberen Fläche führt. Darauf kommt es aber beim Schlichthobel nicht an. Seine Aufgabe ist es, schnell und viel abzutragen, sozusagen grob einzuebnen, zu "schlichten". Die Eisen haben eine Breite von 48 mm.

Rauhbankhobel

Rauhbankhobel - zum Begradigen von Flächen und Kanten

 

Krumme Flächen und Kanten werden gerade

Die lange Sohle bewirkt, daß Unebenheiten in der Fläche ausgeglichen werden. Darüberhinaus eignet sich die Rauhbank hervorragend zur Herstellung sauberer Kanten an Massivholz. Sie kennen sicher das Problem: Was passiert, wenn Sie ein schmales Brett hochkant durch die Dicktenhobelmaschine laufen lassen? Häufig genug legt es sich schräg und Sie haben keine rechtwinklige Kante. Halten Sie einen rechtwinkligen Klotz mit der linken Hand unter die Sohle und gehen Sie dann mit der Rauhbank über die Kante. Der Klotz kann auch mit einer Schraubzwinge befestigt werden, dann besteht eine sehr gute Führung.


Doppelhobel - der Hobel für allgemeine Hobelarbeiten

Doppelhobel - der Hobel für allgemeine Hobelarbeiten

Doppelhobel sagt man deshalb dazu, weil diese Hobel einen Spanbrecher (auch Klappe genannt) haben, der die Funktion hat, den abgenommenen Span zu brechen. Dies verhindert, daß bereits vor der Schneide Holz aus der Fläche gerissen wird, was dazu führen würde, daß die gehobelte Fläche unsauber wird.

Die deutschen Doppelhobel - auch der Halblanghobel - haben einen Schnittwinkel von 45° und eine Eisenbreite von 48 mm.


Putzhobel - Nur für feine Arbeiten!

Putzhobel - Nur für feine Arbeiten!

Putzhobel werden für die Feinstbearbeitung der Flächen verwendet. Früher, als Schleifpapier unüblich war, wurden z. B. furnierte Platten nicht geschliffen, sondern mit dem Putzhobel "geputzt". Eine präzise Einstellung des Eisens und hohes handwerkliches Geschick waren dafür erforderlich.


Simshobel

Simshobel - zum Bearbeiten von Fälzen und Innenkanten

Das Eisen des Simshobels ist im Schneidenbereich genauso breit wie der Hobelkörper, um Fälze herstellen zu können. Der Schnittwinkel der hier meisten Simshobel ist 49°.




Grundhobel


Das Eisen des Grundhobels ist L-Förmig, wobei der kurze Schenkel die Schneide hat. Der Lange Schenkel wird im Hobelkörper gehalten, wodurch das Hobeleisen sehr tief Eingespannt werden kann. Der Grundhobel ist auch breiter als Lang ( die Seiten sind als Griff ausgebildet) wodurch er zum aushobeln einer Tasche geeignet ist.
Eine Hobelmaschine besteht aus einem Untergestell an dem der Motor zum Betrieb der Messerwelle angebracht ist und einer großen zweiteiligen Werkstückauflage, auch Hobeltisch genannt. Der vordere Tisch kann in der Höhe verstellt werden, so dass später, je nach Höhenunterschunterschied zwischen den Tischen, eine Spanabnahme erfolgt. Im Endeffekt ist dieses die einfachste Form einer stationären Hobelmaschine, da hier die Werkstücke von oben auf die Maschine aufgelegt werden und in den meisten Fällen manuell, also per Muskelkraft, entgegen der Messerrotation bewegt werden.


  1. Aufnahmetisch
  2. Abnahmetisch
  3. Winkelanschlag neigbar
  4. schwenkbarer Hilfsanschlag
  5. Vordere Abdeckung der Messerwelle, einstellbar
  6. Hintere Abdeckung der Messerwelle, am Anschlag zwangsgeführt
  7. Schalter und Notaus
  8. Höhenverstellung des Aufnahmetisches
  9. Anschluss für Absauganlage






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